BlackBoxx – Theater in der Mecklenburgischen Straße

Am 7. Oktober 2016 bespielten wir erstmalig unsere BlackBoxx in den neuen Räumen in der Mecklenburgischen Straße 32 mit der Vorstellung „Fluchtgedanken“.

Auf dem ehemaligen Reemtsmagelände ist mit Unterstützung der Eigentümer ein Kulturstandort entstanden, den wir nun auch für das Schmargendorfer Publikum öffnen möchten.

Der Eintritt zu unseren Veranstaltungen ist frei, Spenden sind willkommen.
Um Voranmeldung wird gebeten.

Sissy Murnau

Folge 1 der Theaterserie von David Gieselmann: "Ich möchte glauben"

Die Schauspielerin Sissy Murnau ist verschwunden. Zum ersten Jahrestag ihres Verschwindens hält ihre Kollegin Hanna Tiefert eine ergreifende Rede. So ergreifend, dass die Regisseurin Hanna Kollmann kurzerhand die Probe ausfallen lässt. Stattdessen gehen die beiden Hannas zum Abendessen bei dem befreundeten Paar Leopold und Mabon Meiersiek. Und da platzt die Bombe: Leopold und Mabon beiden wollen weg! Sie wollen alles hinter sich lassen und sich auf den Weg nach Nara machen. Zwar wissen sie nicht so genau, wo Nara liegt, sind aber bereit für dieses Abenteuer. Beide sind überzeugt, dass Nara ein Ort ist, "der sich, wenn man dort ist, viel mehr formen lässt als jedes Gemeinschaftssystem der uns bekannten hiesigen Welt". Man muss nur daran glauben.

Dauer: 55 Minuten

Regie: Katharina Bellena

Darsteller: Nina Nolden, Jessica Brösicke, Sandro Fioravanti, Marvin Münstermann

Premiere: 13. Oktober 2017

Playground Medicus

Freie Stückentwicklung inspiriert durch den Roman „Der Medicus“
von Noah Gordon

Was suchen wir im Leben? Wonach streben wir? Nach Reichtum, Macht, Wissen, der großen Liebe, dem richtigen Glauben? Welcher Weg ist der Beste?

Rob hat eine ganz besondere Gabe und den unbedingten Drang zu heilen. Auf seinem Weg, diesem Drang nachzugehen und sich selber zu verwirklichen, begegnet er der großen Liebe, Geld, unterschiedlichen Religionen – und entscheidet sich doch für die Medizin. Er will dem Menschen und seiner Anatomie auf den Grund gehen. Aber wo sind die Grenzen von Medizin und Forschung und wer diktiert sie? Was ist mit der Unversehrtheit des menschlichen Körpers? Mit Embryonen- und Stammzellenforschung? Mit unserem Streben nach Unsterblichkeit?

Regisseurin Nicole Felden entführt uns mit ihrer körperlichen Theaterarbeit in eine sinnliche Welt, die diese großen Fragen erfahrbar, greifbar und sichtbar macht. Unter vollem Körpereinsatz erforschen die Schauspieler sich selbst, ihre unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten, das Zusammenspiel mehrerer Körper sowie das von Bewegung und Sprache.

Text, Konzept und Regie: Nicole Felden

Darsteller: Gayane Hakobyan, Charlotte Saphire Alten, Marion Alessandra Becker, Magdalena Thalmann, Niklas Luft und Ole Xylander

Musik: Valentin Butt

Vorstellungen:17. und 24. November 2017

Eintritt: 12 € / erm. 9 €

Eine Koproduktion mit der Coaching Company Berlin

abgespielt:

Lieder und Texte im Marmorfoyer

Es lesen und singen Studenten der Filmschauspielschule Berlin

Helene Frank, Marlene Szymanski, Linda Podszus, Maximilian Wunder, Jessica Maderski, Rachel Brings, Carina Leonie Schmidt.

Programm 2: „Bilder deiner großen Liebe“ von Wolfgang Herrndorf – „Infarkt“ von Marlene Szymanski – „Ja“ von Silbermond – „Der Mann, der aus dem Bett fiel“ aus „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte“ von Oliver Sacks – „Unterwegs“ von Jack Kerouac – „Meine Sehnsucht ist noch unterwegs“ von Walter Kaufmann – „Pendel“ von Yvonne Catterfeld

Dauer: ca. 60 Minuten

Premiere: 10. Mai 2017

2 Uhr 14

Jugenddrama um einen Amoklauf von David Paquet

Ein Schul-Amoklauf hat sechs Todesopfer gefordert. Als Widerhall des tragischen Ereignisses geistert eine Stimme durch das Stück, deren wahre Bedrohlichkeit sich erst gegen Ende enthüllen wird. Bis dahin gehen vier Schüler und ihr Lehrer ihren meist neurotischen Alltagsbeschäftigungen nach.

"'2 Uhr 14' ist ein Totentanz voll skurrilem und erstaunlich hellsichtigem Humor, der bei aller tief empfundenen Melancholie die Freude am Leben und die Kraft der Veränderung feiert."

Regie: Silvia Rachor

Darsteller: Helene Frank, Marlene Szymanski, Linda Podszus, Maximilian Wunder, Carina Leonie Schmidt und Steven Scholz

Premiere: 24. Februar 2017


Playground Medicus

Freie Stückentwicklung inspiriert durch den Roman „Der Medicus“
von Noah Gordon

Was suchen wir im Leben? Wonach streben wir? Nach Reichtum, Macht, Wissen, der großen Liebe, dem richtigen Glauben? Welcher Weg ist der Beste?

Rob hat eine ganz besondere Gabe und den unbedingten Drang zu heilen. Auf seinem Weg, diesem Drang nachzugehen und sich selber zu verwirklichen, begegnet er der großen Liebe, Geld, unterschiedlichen Religionen – und entscheidet sich doch für die Medizin. Er will dem Menschen und seiner Anatomie auf den Grund gehen. Aber wo sind die Grenzen von Medizin und Forschung und wer diktiert sie? Was ist mit der Unversehrtheit des menschlichen Körpers? Mit Embryonen- und Stammzellenforschung? Mit unserem Streben nach Unsterblichkeit?

Regisseurin Nicole Felden entführt uns mit ihrer körperlichen Theaterarbeit in eine sinnliche Welt, die diese großen Fragen erfahrbar, greifbar und sichtbar macht. Unter vollem Körpereinsatz erforschen die Schauspieler sich selbst, ihre unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten, das Zusammenspiel mehrerer Körper sowie das von Bewegung und Sprache.

Text, Konzept und Regie: Nicole Felden

Darsteller: Lucie Aron, Charlotte Saphire Alten, Marion Alessandra Becker, Mirja Henking, Niklas Luft und Ole Xylander

Musik: Valentin Butt

Premiere: 31. Mai 2017

Eine Koproduktion mit der Coaching Company Berlin

Fegefeuer in Ingolstadt

Drama von Marieluise Fleißer

Die beiden Gymnasiasten Roelle und Olga fallen auf, weil sie anders sind. Die Liebe zwischen den beiden Außenseitern hat in einem Umfeld von religiösem Fanatismus und in einer Gemeinschaft, in der alles, was nicht der Norm entspricht, abgelehnt wird, keine Chance. Der religiöse Fanatismus, die Denunziationen und das Mobbing von Andersdenkenden in diesem Stück, das in der Zeit kurz vor dem „Dritten Reich“ spielt, erinnern erschreckend an weltweite Strömungen von heute.

Regie: Norbert Ghafouri

Darsteller: Anja Lemmermann, Anna Lienhardt, Robin Pfister,
Marvin Münstermann, Niklas Doddo und Stefanie Alder

Premiere: 12. April 2017

Der Feind – Die Jagd beginnt

Gastspiel: Live-Hörspiel von Johanna Magdalena Schmidt

Wer ist Freund und wer ist Feind? Es gibt einen Verräter in den eigenen Reihen. Top-Agent Gabriel Sanders muss mit seinem Team herausfinden, wer der Maulwurf ist, wobei nicht alle aus dem Team fair spielen. Live-Hörspiel von und mit Johanna Magdalena Schmidt. Gastspiel.

Regie: Johanna Magdalena Schmidt

Premiere: 29. März 2017

Der Hässliche

Komödie von Marius von Mayenburg

Herr Lette ist unsagbar hässlich. Deshalb darf er seine Erfindung, den 2CK-Steckverbinder, bei einem großen Kongress nicht selbst präsentieren. An seiner Stelle erntet ein Kollege die Lorbeeren. Eine Schönheitsoperation verwandelt Lette daraufhin in einen unwiderstehlichen Beau, macht
ihn zum berühmten Mann. Sein Chirurg vermarktet ihn als profitables Idealgesicht, sein Chef nutzt seine Schönheit als Lockstoff für solvente Großaktionärinnen. Doch der Ruhm währt nicht lange …

Regie: Martin Gelzer

Darsteller: Nils Nupnau, Ilona Raytman, Fahdi Abdel Shafi, Mark Harvey Mühlemann

Premiere: 25. November 2016

Lieder und Texte im Marmorfoyer

Ein Blauer Mittwoch mit wechselndem Programm

Programm I: „NO EXIT“ von Daniel Grey Marshall – „Eine kleine Sehnsucht“ von Holländer – „Skippy stirbt“ von Paul Murray – „Rinnsteinprinzessin“ von Rainer Bielfeldt – „Bilder Deiner großen Liebe“ von Wolfgang Herrndorf – „Das alles kommt mit“ von Element of Crime – „Crazy“ von Benjamin
Lebert – „Brieftauben“ von Weber/Beckmann – „Brecht haben“ von Thomas Pigor

Darsteller: Stefanie Alder, Niklas Doddo, Anna Lienhardt, Marvin Münstermann, Nina Nolden, Ilona Raytman und Lovis Schenkewitz

Premiere: 18. Oktober 2016

Fluchtgedanken

eine Stückentwicklung

„Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl“. Frei nach diesem Motto haben sich die Studenten der Filmschauspielschule Berlin dem Thema Flucht genähert. 10 junge Menschen, 10 Schicksale, 10 Geschichten über Not, Anteilnahme, Begreifen, Hoffnung und Widerstand. Aus Interviews und
persönlichen Erfahrungen haben die Studenten der Filmschauspielschule Berlin mit ihrer Dozentin und Regisseurin Silvia Rachor eine berührende, bewegende und intensive Geschichte unserer Zeit geschrieben.

Regie: Silvia Rachor

Darsteller: Niklas Doddo, Lovis Schenkewitz, Anja Lemmermann, Sandro Fioravanti, Nina Nolden, Stefanie Alder, Marvin Münstermann, Kai Zeitner und Jennifer Dessin-Brasching

Text: Silvia Rachor

Premiere: 7. Oktober 2016

Die Zofen

Nach Jean Genet

Basierend auf dem Doppelmord der Schwestern Lea und Christine Papin an ihrer Dienstherrin und deren Tochter, 1933 in Mans, komponierte Genet diese Charade. Claire und Solange dienen als Zofen bei der gnädigen Frau. Sobald diese die Wohnung verlässt, träumen sich die beiden Schwestern in ein Rollenspiel, das zusehends wie die Generalprobe eines wirklichen Mordes erscheint. Die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Rolle und Identität verwischen immer mehr, so dass die Schwestern am Ende zum Opfer ihres eigenen Spiels werden.

Regie: Werner Heinrichmöller

Darsteller: Anna Lienhardt, Anja Lemmermann, Anne Gleich, Christina Tzazaraki, Robin Pfister

Premiere: 31. Mai 2016

Hamlet

Tragödie von William Shakespeare

Im Königreich Dänemark stirbt der König, Hamlets Vater. Nur einen Monat später heiratet Hamlets Mutter seinen Onkel Claudius, den Bruder seines Vaters. Dieser wird der neue König. Hamlet ahnt, dass Claudius seinen Vater ermordet hat, und strebt danach, seinen Vater zu rächen. Damit stürzt er alle Beteiligten ins Unglück.

Regie: Werner Heinrichmöller

Darsteller: Niels Förster, Riccardo Giagnori, Domenik Lücke, Mark Harvey Mühlemann, Nils Nupnau, Alice Pope, Ilona Raytman und Fahdi Abdel Shafi

Premiere: 12. Februar 2016

Ihre Weihnachtsfeier im Blackboxx-Theater

Erleben Sie mit bis zu 60 Gästen eine exklusive Aufführung.

Geniessen Sie anschließend ein festliches Mahl in der Hofküche. Mit unserem Rundum-Service können Sie und Ihre Gäste die Veranstaltung in vollen Zügen genießen.

Die Affäre in der Rue de Lourcine

Komödie von Eugène Labiche in der Übersetzung von Norbert Ghafouri

Der wohlhabende Pensionär Lenglumé verbringt den Abend mit zu viel Alkohol. Am nächsten Morgen erwacht er ohne Erinnerung an die Geschehnisse der Nacht. Neben ihm im Bett befindet sich ein schnarchender Mann. Entsetzt kommen sie zu dem Schluss, dass sie im Rausch einen grausamen Mord begangen haben müssen. Eugène Labiche zeigt in seinem Albtraumschwank von 1857 spielerisch die schmutzigen Wahrheiten, die sich hinter einer spießbürgerlichen, sauberen Kulisse auftun können.

„Lustvoll und mit anarchischem Humor inszeniert Norbert Ghafouri die Entlarvung bürgerlicher Arroganz und Anmaßung, mit der Verbrechen, begangen aus Selbst- und Genusssucht, rücksichtlos verschleiert werden.“

Regie: Norbert Ghafouri

Darsteller: Marlon Putzke, Martina Lehmann, Kaan Yilmaz, Christina Tzatzaraki, Niels Förster

Premiere: 20. November 2015

Zwei Mal Leben = Kunst

nach Texten von Yasmina Reza

Eine Collage aus Texten von Yasmina Reza: Ein Ehepaar besucht ein anderes. Die Gespräche drehen sich um Karriere, Kindererziehung, Gefälligkeiten. Die entstehenden Konfrontationen und wechselnden Koalitionen werden auf der Bühne in verschiedenen möglichen „Versionen“ durchgespielt. Beim Streit über ein Bild, das 200.000 Francs gekostet hat, verletzen sich drei langjährige Freunde mit Worten und Fäusten. Denn natürlich geht es nicht nur um das Bild. Drei Männer, drei Meinungen.
„Ein Theaterabend voller Gemeinheiten, Biss und ironischem Witz.“

Regie: Martin Gelzer

Darsteller: Niels Förster, Riccardo Giagnori, Domenik Lücke, Mark Harvey Mühlemann, Nils Nupnau, Alice Pope, Ilona Raytman und Fahdi Abdel Shafi

Premiere: 11. September 2015

Das Tierreich

von Michel Decar und Jakob Nolte

Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Schulumbenennungs-AG denkt über den Namen des Andreas-Baader-Gymnasiums nach, Nicole und Heiner würden sich wirklich gerne küssen, Nele schreibt einen kritischen Song über Mineralwasser, Niko fürchtet sich vor Vincent – Nebensächlichkeiten und Grundsatzfragen, Gefühle und Verirrungen, Tagespolitik und deutsche Geschichte. Als das Schicksal zuschlägt – hier in Form eines Leopard-II-Panzers, der auf die Schule fällt, und eines folgenschweren Autounfalls –, wird die Unbeschwertheit des Sommers auf die Probe gestellt. In kurzen Szenen und witzigen Dialogen offenbaren sich die Ängste und Hoffnungen, die komischen Abgründe, absurden Stolperfallen und kleinen Siege von 18 Jugendlichen in dem trauten Örtchen Bad Mersdorf.

Regie: Magdalene Artelt

Darsteller: Anna Lienhardt, Anja Lemmermann, Onno Bus, Sandro Fiarovanti, Robin Pfister

Premiere: 7. September 2015

Der Reigen – Sleeping Around

nach Arthur Schnitzler

Schnitzlers Stück über Doppelmoral und Heuchelei, Triebhaftigkeit und Vergänglichkeit der Liebe zeigt in zehn Dialogen die Willkür sexueller Zusammenkünfte und das, was die Menschen nach dem Sex durch alle gesellschaftlichen Schichten hinweg bewegt.

„Nichts hat sich so wenig verändert wie der Mensch in seinen sexuellen Motiven und Neigungen, in seinen Versuchen, der Einsamkeit zu entfliehen und wahre Liebe zu finden. Sexualität ist der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich auch eine globalisierte Welt geeinigt hat. […] Mit Hingabe stellen die Schauspieler schonungslos die Motive und Nöte einer ganzen Gesellschaft bloß.“

Regie: Katharina Bellena

Darsteller: Jessica Brösicke und Anne Gleich, Riccardo Giagnorio, Domenik Lücke, Mark Harvey Mühlemann und Nils Nupnau, Christina Tzatzaraki, Niels Förster, Alice Pope, Ilona Raytman und Fahdi Abdel Shafi

Premiere: 14. August 2015

Stella

Trauerspiel von Johann Wolfgang von Goethe

Stella. Ein Schauspiel für Liebende. Ein Stück für Eingeweihte. Nur verstehbar für den, der liebt. Goethe entlässt seine tragisch Liebenden am Ende in die unbedingte Freiheit eines Lebens zu dritt. Kitsch und Anarchie gleichermaßen, aber von der heißesten Sorte.

„Tragisch, traurig, lustvoll, sehenswert.“

Regie: Werner Heinrichmöller

Darsteller: Jennifer Bischof, Seven Boggasch, Nadine Nourney, Max Olschewski, Sarah Stange

Premiere: 10. Mai 2015

Die Jüdin von Toledo

Trauerspiel von Franz Grillparzer

Die junge, lebenshungrige Jüdin Rahel dringt aus purer Abenteuerlust in die königlichen Gärten in Toledo ein und überrascht das Königspaar. Während die Königin von der Zudringlichkeit des Eindringlings angewidert ist, ist der König fasziniert von der Leidenschaft des fremden Mädchens – in der arrangierten Ehe mit seiner Frau hat er Vergleichbares nie erlebt. Als die Mauren Toledo bedrohen, entschließt sich die Königin, Rahel zu beseitigen und damit den König zur Vernunft zu bringen. Grillparzers Trauerspiel von 1851 erzählt von der Faszination des Fremden, die sich unter dem Zwang politischen Kalküls in fanatischen Vernichtungswillen wandelt.

„Mit großem Drama und großen Gefühlen nehmen Regisseur Werner
Heinrichmöller und seine Schauspieler den Zuschauer mit auf die Reise
gekränkter Eitelkeiten und der Brutalität politischer Entscheidungen.“

Regie: Werner Heinrichmöller

Darsteller: Niels Förster und Fadi Abdel Shafi, Ricardo Giagnorio, Anne Gleich, Domenik Lücke, Nils Nupnau, Alice Pope und Ilona Raytman sowie Christina Tzatzaraki

Premiere: 27. Februar 2015

Ich liebe Bratkartoffeln mit Speck

Groteske von Eugène Ionesco

In Ionescos Groteske „Jakob oder der Gehorsam“ lehnt Jakob die Konvention bürgerlichen Lebens ab. Unter keinen Umständen will er „Bratkartoffeln mit Speck“ akzeptieren, das Glaubensbekenntnis seiner kleinbürgerlichen Familie, denn dies würde bedeuten, dass er auch alle ihre anderen Wertvorstellungen, die ihm zutiefst verhasst sind, anerkennen würde. Als er dem ständigen Drängen seiner Familie schließlich doch nachgibt und die verhängnisvollen Worte „Ich liebe Bratkartoffeln mit Speck“ ausspricht, ist es um ihn geschehen: Die bürgerliche Welt hat ihn in ihren Fängen.

„Wilde Komik und hohes Tempo halten den Zuschauer in Atem.“

Regie: Martin Gelzer

Darsteller: Anne Gleich, Mirja Henking, Remzi Karga, Martina Lehmann, Marlon Putzke, Christina Tzatzaraki und Kaan Yilmaz

Premiere: 20. November 2014

Die Nibelungen

Trauerspiel von Friedrich Hebbel

Bis zum heutigen Tag ist es ein Stoff, der in seiner Mischung aus Ritterepos und Märchen, als Geschichte von bedingungsloser Liebe und grenzenlosem Hass, von Eifersucht, Verrat, Mord und Rache das Publikum in seinen Bann zu ziehen vermag.

„Die große deutsche Sage, von Hebbel in Worte gefasst, findet hier in strenger Reduktion der Mittel zu einem klaren, kraftvollen Spiel des jungen Ensembles.“

Regie: Magdalene Artelt

Darsteller: Jessica Brösicke und Anne Gleich, Riccardo Giagnorio, Domenik Lücke, Mark Harvey Mühlemann und Nils Nupnau sowie Christina Tzatzaraki

Premiere: 5. September 2014

Das Spiel von Liebe und Zufall

Komödie von Pierre de Marivaux

Silvia soll mit dem ihr unbekannten Dorante verheiratet werden. Trotz des guten Rufs, der Dorante vorauseilt, widerstrebt es der jungen Frau, einen Fremden zu heiraten. Für das erste Kennenlernen plant Silvia daher eine List. Sie tauscht die Rolle mit ihrer Zofe Lisette, um Dorante prüfen zu können. Sie weiß allerdings nicht, dass Dorante das Gleiche plant. Ein Verwirrspiel nimmt seinen Lauf.

„Die Schauspieler spielen mit Hingabe – ein Fest für die Zuschauer.“

Regie: Ivonne Groneberg

Darsteller: Samuel Merz, Niklas Luft, Kilian Löttker, Yazmine Hofmeister, Lisa Wolf, Lara Müller, Erika Bucher

Premiere: 10. November 2014

Arme Beine

Komödie von Ray Galton und John Antrobus

Die Notiz seiner Frau Diana mit der Nachricht, sie verlasse ihn, trifft Flugbegleiter Dennis hart. Nicht nur, dass seine Ex nicht einmal seinen besten Freund oder den Dorfpfarrer als Liebhaber ausgelassen hat – es sitzt noch ein weiterer Verlassener weinend auf seinem Sofa; seine Schwiegermutter Queenie wartet nur auf die Gelegenheit, ihn endlich aus dem gemeinsamen Haus zu vertreiben; und es tauchen diverse Körperteile im Müll und der Gefriertruhe auf …

Ein Albtraum! Ein irrsinniger, absurder Spaß!

Regie: Ulrike Jackwerth

Darsteller: Lin Gothoni, Natalia Witmer, Kilian Löttker, Till Priebe, Alex Peil, Fabian Winkelseßer und Alexander Matakas

Premiere: 30. Mai 2014

Hunger

Stückentwicklung von Silvia Rachor

„Hunger“ ist eine Stückentwicklung von Studenten der Filmschauspielschule Berlin. Es zeigt acht Jugendliche auf der Suche nach ihrem Glück. Die Straße ist ihr Zuhause und Ort sehnsuchtsvoller Begegnung. In einer Welt voller Hindernisse und Rückschläge versuchen sie, das Leben, in das sie hineingeboren wurden, zu meistern und Erfüllung zu finden – auch wenn die Straße dafür nicht der geeignetste Ort zu sein scheint.

„Das starke, junge Ensemble schafft Berührendes und lässt den Zuschauer mit den Figuren lachen und weinen.“

Regie: Silvia Rachor

Darsteller: Jennifer Bischof, Sven Boggasch, Mirja Henking, Remzi Karga, Martina Lehmann, Nadine Nourney, Marlon Putzke, Sarah Stange, Christina Tzatzaraki und Kaan Yilmaz

Premiere: 27. Mai 2014

Ein Sommernachtstraum

Lustspiel von William Shakespeare

Hermia soll Demetrius heiraten, ist aber unsterblich in Lysander verliebt,
der ihre Liebe erwidert. Helena liebt Demetrius, wird von ihm aber neuerdings verschmäht, denn er begehrt jetzt nur noch Hermia. Kein Gefühl scheint uns so wahr wie die Liebe zu einem Menschen. Sie beschert uns die höchsten Höhenflüge, aber auch die schlimmsten Abstürze. In einer märchenhaften Welt verhandelt Shakespeare poetisch und humoristisch alle Facetten der Liebe – ihre Unbedingtheit und ihre Magie, aber auch ihre Unbeständigkeit, ihre Wahnhaftigkeit und Lächerlichkeit.

„Shakespeare zum Verlieben – leicht und humorvoll berühren die
Schauspieler mit einfachsten und besten Mitteln der Schauspielkunst.“

Regie: Silvia Rachor

Darsteller: Jennifer Bischof, Sven Boggasch, Marlon Gross, Niklas Luft, Nadine Nourney und Sarah Stange

Premiere: 26. November 2013

Iwanow

Drama von Anton Tschechow

„Iwanow ist erschöpft“, schreibt Tschechow in einem berühmten Brief,
„er begreift sich selbst nicht“. Aber das Leben kümmert das nicht.
Das Leben stellt ihm seine gesetzmäßigen Forderungen, und ob er will
oder nicht, er muss die Fragen seines Lebens lösen. Die kranke Frau ist
eine Frage; der Haufen Schulden ist eine Frage; die junge Sascha hängt
sich ihm an den Hals, auch das ist eine Frage. Menschen wie Iwanow
lösen keine Fragen, sie brechen unter der Last zusammen.
Sie verlieren den Überblick, schlagen vor Verwunderung die Hände zusammen, werden nervös, klagen, machen Dummheiten, und zum Schluss, wenn sie ihren schlappen, undisziplinierten Nerven freien Lauf gelassen haben, verlieren sie den Boden unter den Füßen.

„Eine kraftvolle Inszenierung mit einem wunderbaren Ensemble.“

Regie: Werner Heinrichmöller

Darsteller: Max Angé, Nicole Draszow, Oliver Neitzel, Lisa Becker,
Magdalene Smieja, Luca Giacalone

Premiere: 10. Mai 2013

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